Motopädagogik


Motopädagogik ist ein Erziehungskonzept und zielt darauf ab, Störungen motorischer, perzeptiver und zugleich sozial-emotionaler Lernprozesse vorzubeugen und Fehlentwicklungen zu verhüten.

Motopädagogik versteht sich als ein Fachgebiet der Pädagogik, das wissenschaftlich gestützte Methoden der Erziehung durch Bewegung anwendet.

Unter Berücksichtigung der Gesamtpersönlichkeit des Menschen werden physische, psychische und psychosoziale Ressourcen gestärkt. Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen, gesundheitsorientierten (Bewegungs-) Verhaltens.

Im Rahmen dieses präventiv-entwicklungsfördernden Auftrages erfahren Kinder, Jugendliche und Erwachsene gezielte Anregung in den Bereichen:

  • Körperkoordination, Bewegungssteuerung und Haltungskontrolle,
  • Wahrnehmung und sensorische Integration,
  • emotionale Entwicklung,
  • Bewegungs- und Handlungsplanung,
  • Fein- und Graphomotorik,
  • Sozialkompetenz,
  • Konzentration und Aufmerksamkeit.